Forschung für Gesundheit und Prävention
Ernährung beeinflusst unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und auch gesellschaftliche Entwicklungen. Die Forschungsplattform AIPN – AI‑powered Personalized Nutrition an der Universität Wien untersucht, wie Ernährung individueller, wissenschaftlich fundierter und langfristig wirksamer gestaltet werden kann. Das Projekt wird von Wolfram Weckwerth geleitet und vereint Expertisen aus Ernährungswissenschaft, Medizin, Metabolomik, Mikrobiomforschung, Psychologie und künstlicher Intelligenz.
Forschungsansatz
AIPN verbindet verschiedene Perspektiven, um Ernährung umfassend zu verstehen:
- Biochemische Analysen liefern präzise Daten zu Stoffwechselprozessen.
- Verhaltensforschung untersucht, wie Menschen Ernährungsentscheidungen treffen.
- KI‑Modelle unterstützen dabei, individuelle Reaktionen auf Lebensmittel vorherzusagen.
Durch diese Kombination entsteht ein detailliertes Bild davon, wie Ernährung auf persönlicher Ebene wirkt und wie Empfehlungen besser an einzelne Menschen angepasst werden können.
Ziele von AIPN
AIPN entwickelt wissenschaftlich basierte, personalisierte Ernährungskonzepte, die:
- individuelle Gesundheitsbedürfnisse berücksichtigen
- zur Prävention von Krankheiten beitragen
- nachhaltige Ernährungsentscheidungen unterstützen
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Ernährung so gestaltet werden kann, dass sie langfristig zur Gesundheit und zum Wohlbefinden beiträgt.
Ernährung im größeren Zusammenhang
AIPN betrachtet Ernährung nicht nur aus individueller Perspektive. Die Forschung zeigt zunehmend, dass individuelle Gesundheit und planetare Gesundheit eng miteinander verbunden sind. Ernährungsweisen, die dem eigenen Körper guttun, können gleichzeitig Ressourcen schonen, ökologische Belastungen reduzieren und zu nachhaltigeren Ernährungssystemen beitragen.
Damit verbindet AIPN persönliche Ernährungsempfehlungen mit einem Blick auf die Gesundheit unseres Planeten – und untersucht, wie beide Bereiche sich gegenseitig stärken können.